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der Schusslinie Ludger Hinse und Wolfgang Strinz abgeschoben?
So sind die beiden Hauptakteure in der sogenannten "Hinse Affäre" fast zeitgleich elegant und unauffällig aus der vordersten Reihe abberufen worden. Ein Zufall? Wohl kaum. In erster Linie geht es der Opel AG & der IG-Metall-Deutschland jetzt darum ihr Gesicht zu wahren. Hinse kann die Wahl zum DGB Chef von Bochum als Aufstieg, quasi als Beförderung, der Öffentlichkeit verkaufen. Strinz seinen Wechsel in den Aufsichtsrat auch! Strinz ist im besten Pensionsalter, ein Wunsch nach mehr Ruhe und Freizeit scheint verständlich. Auf den zweiten Blick sieht das aber anders aus. Hinse verfügt in der Funktion als DGB Chef über keine wirkliche Macht und Einfluss mehr, er ist von den Bossen der Einzelgewerkschaften, deren Meinung er nun vertreten muss, an die Kette gelegt! Im Opel-Aufsichtsrat hat Strinz wie alle anderen Aufsichtsräte auch nicht mehr viel zu sagen. Es könnte sein , dass beide ihren weichen Absturz dem MB-Stadtmagazin zu verdanken haben. In zwei Leserbriefen rechneten Opelaner hart & unbarmherzig mit Hinse & Strinz ab. Hintergrund war eine teure Kunstausstellung, die die OPEL AG zu Ehren des Hobbymalers Hinse in der Firmenzentrale Rüsselsheim feierlich ausrichtete und darüber hinaus auch noch die Transportkosten der Hinse-Exponate nach Südamerika zu weiteren Kunstausstellungen übernahm. OPEL sponsorte also das Hobby des obersten IG-Metall-Funktionärs einer Stadt, in der wie allseits bekannt zwei Opelwerke stehen, die Strinz von 1988 - 1993 persönlich leitete, bevor man ihn in den Vorstand berief. Ein Skandal, der ohne die mutige Berichterstattung im MB-Stadtmagazin nie ans Tageslicht gekommen wäre. Diese beiden Leserbriefe beschäftigen bis heute die Gerichte. Mit allen juristischen Tricks, Lügen und Verleumdungen wurde bisher versucht das MB-Stadtmagazin zu ruinieren und kaltzustellen. Selbst vor Hausdurchsuchungen und Razzien wurde nicht zurückgeschreckt um dem MB-Herausgeber irgendetwas anzuhängen. Doch alle Versuche den MB-Herausgeber zur Aufgabe zu zwingen scheiterten. Das MB-Stadtmagazin und dessen Herausgeber erwiesen sich als unbeugsam, so ist der Rückzug Hinses und Strinz aus der Schusslinie folgerichtig und konsequent, um weiteren Schaden für die IG-Metall-Deutschland und die Opel AG abzuwenden. Im allgemeinen wird vermutet, dass Befürchtungen bestehen, dass sich die Ermittlungen, die man gegen das MB-Stadtmagazin los trat, sich plötzlich auch auf die OPEL-AG und die IG-Metall-Deutschland ausdehnen könnten. Der Analytiker, Bochum, 18.06.2001 |
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