JuLis weiter entschieden gegen Studiengebühren!
Die Jungen Liberalen (JuLis) Bochum lehnen die Planungen der nordrhein-westfälischen Landesregierung, an Studiengebühren einzuführen, entschieden ab. Angeblich sollen Studenten künftig 50 Euro Einschreibegebühren je Semester zahlen. Langzeit- und Senioren-Studenten sollen mit 650 Euro je Semester zur Kasse gebeten werden.

Die ersten zwei Jahre werden diese Studiengebühren wohl nur zur Haushaltsanierung genutzt.
Dazu der Kreisvorsitzende Felix Haltt: "Eine Einführung von Studiengebühren wäre den derzeitigen Studierenden gegenüber ein Hohn. Die momentane Situation an deutschen Hochschulen mit zum Teil überfülten Hörsälen und veralteten Bibliotheken spottet geradezu einer Kostenpflichtigkeit. Zudem besteht die Gefahr, dass Studiengebühren zu einem sozialen numerus clausus führen. NRW kann es sich nicht leisten, wenn zukünftig nur die Betuchten und weniger die Begabten ein Studium aufnehmen können."

Schwere Vorwürfe erhebt der Kreisvorsitzende Felix Haltt vor allem gegenüber dem Finanzminister Peer Steinbrück: "Abzockerei von Studierenden, um den maroden Landeshaushalt zu sanieren, kann man nur als Frechheit bezeichnen. Wenn dies das einzige Konzept des Finanzministers für die Haushaltskonsolierung sein sollte, wäre es wohl besser, wenn er sich nach einem neuen Job umsieht."

Felix Haltt, Bochum, 12.06.2002
Kreisvorsitzender Junge Liberale Bochum www.julis-bo.de