Sehr geehrter Herr Ministerpräsident,

dem Mein-Bochum-Stadtmagazin liegen Dokumente vor, die belegen, dass Sie zu einer Kunstausstellung (1996) des 1.IG-Metall-Bevollmächtigten von Bochum  und gleichzeitig in Bochum bekannten Hobbykünstlers, Herrn Ludger Hinse, eine Laudatio gehalten haben!

im vorliegenden Fall handelte es sich um eine Kunstausstellung im Unternehmen Sachtleben, einer Tochtergesellschaft des Stahlkonzerns mg-technologies (ehem. Metallgesellschaft), der auch ein Tochterunternehmen in Bochum (GEA Kühltechnik) sein eigen nennt! Fakt ist, dass auch weitere Bochumer Unternehmen der Metallindustrie, wie OPEL, NOKIA, Eickhoff, Thyssen-Krupp u.s.w., Kunstausstellungen, Herrn Ludger Hinses, im Museum Bochum, in Rüsselsheim und sogar in Santiago de Chile u.s.w. Sponserten, deren Arbeiter-Belegschaft zum grossen Teil in der IG-Metall Bochum organisiert ist. 

Wie kann das Engagement der NRW SPD in der Aufklärung der Kölner Klüngel Affäre glaubhaft sein, wenn Sie, Herr Ministerpräsident, bis heute das Sponsoring eines mit Ihnen eng befreundeten IG-Metall-Spitzenfunktionärs durch die Metallindustrie ihrer Heimatstadt und Ihres Wahlkreises loben und fördern?

Tipp: Die Pfiffe am 1. Mai in Bochum, galten nicht nur Ihnen sondern auch Herrn Hinse! Mit freundlichen Grüssen!

Christian Kluth, Bochum, 01.06.2002
MB-Herausgeber

Weitere Infos zur Ludger Hinse Affäre und Ludger Hinses Rolle rund um eine Korruptionsaffäre im Bochumer Opel-Betriebsrat unter:

http://www.mein-bochum.de/hinse3.htm
http://www.mein-bochum.de/stimmenkauf-frame.htm
 


Anmerk.: Dieses Schreiben wurde der Staatskanzlei am 31.05.2002 zugefaxt.