Hallo Leute,

dass mit dem Hinse und seinen Kunstgeschäften ist ja schon eine dolle Sache. Ich würde das mal vergleichen wollen, mit einer fiktiven Figur des öffentlichen Leben aus Schilda.

Stellen Sie sich einmal vor, in Schilda regiert ein König mit einem seltsamen Hobby. Der Mann sammelt Krücken und Bettpfannen seit über 60 Jahren. Eines Tages beschliesst der König, diese Sammlung zu verkaufen. Bauunternehmer Pappel kauft gleich 5 Exponate à 5000.-DM. Bauunternehmer Pleitendorf nimmt gleich ein dutzend à 3000 DM. Stadtwerke Boss Pilmet nimmt auch eins für 10.000 DM mit. USB-Chef Peys lässt sich auch nicht lumpen, usw. Sparkassenchef Pahlo kauft den Rest. Die PAZ-Zeitung schwelgt in Lob über die tolle Kunstauktion. "Die Einmaligkeit der Sammlung mit den exklusiven Exponaten wird dadurch unterstrichen, dass am ersten Tag alle Stücke restlos ausverkauft waren. Die Auktionier rissen dem OB die Sammlung förmlich aus den Händen." Die ganze Schose wurde von Autohaus POPEL in firmeneigenen Ausstellungsräumlichkeiten veranstaltet.

Ein Schurke der böses dabei denkt. Hinse ick hör Dir trapsen. Vielleicht habe ich aber jetzt noch andere hoch dekorierte und angesehene Bürger an wichtigen "Schalthebeln" auf eine grandiose Idee gebracht und zu "Sammlern" und "Sonntagsmalern" gemacht?

Der Schurke, Bochum, 23.02.2001