Reppel gibt Hinse Contra
Erleuchtung
in Chile
Zu Ludger Hinses Aktion „Das Kreuz mit dem Kreuz“

Als jahrzehntelanger, aktiver IG-Metaller – auch noch im Rentenalter – muss mich schon ein öffentliches Dauerthema reizen, um zur Feder zu greifen. Vorab: Normal und legitim ist es, wenn ein Mensch sich in seiner Frei- bzw. Privatzeit verwirklicht, solange es nicht zu Lasten/Kosten „Anderer“ geht.

Jedoch eine egoistische Vermarktung mit Hilfe der Bochumer IG-Metall (Reklame/Druck/Porto usw.) ist schon ein Tiefschlag gegen viele Metaller, die den ehemaligen „Freizeitbevollmächtigten“ über viele, lange Jahre als selbst ernannten „aktiven Linken?“ ertragen mussten.

Allein seine „weiße Künstlerphase“ haben tausende Opelaner dadurch erlebt, dass Ludger Hinse bei der Betreuung Opel die weiße Phase im Atelier vorzog. Höhepunkt dieser „Phase“ war eine von der Adam Opel AG mit viel Geld gesponserte Ausstellung in Chile (andere Firmen haben auch gesponsert!). In Chile soll, so Hinses Stellungnahme, „seine Erleuchtung“ mit dem Kreuz erfolgt sein, bei einer Demo gegen den Faschismus dort. Das war 1999 (der Faschistenputsch gegen Präsident S. Allende fand 1973 statt)!

Aktuell ist in Insiderkreisen zu hören, Ludger Hinse arbeitet z. Z. an einem „Billigkreuz“ zugunsten der „Nokianer“.
Dieses soll in Rumänien/China kostengünstig hergestellt werden, um es günstig zu vermarkten. Finanziert werden sollen Arbeitsplätze, Sozialpläne usw. Auch ein Kreuzweg nach Finnland soll im Gespräch sein!

Hans Reppel, Bochum, 31.03.2008
2. Betriebsratsvorsitzender a.D.
Adam Opel AG, Bochum

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