9
Jahre Justiz-Krimi um IG-Metall-Boss, OPEL & Mein-Bochum-Magazin Die
Skandal-Chronik
Bochums Metallindustrie
sponsert Künstlerkarriere von Ludger Hinse
Mai-Juni
1998
OPEL
AG, Thyssen Krupp, Eickhoff, Sachtleben (GEA), NOKIA usw. sponsern
Kunstausstellung und Kunstkatalog
von Ludger Hinse mit Titel "Transparenzen" im Museum Bochum.
Gesamtkosten ca. 22.000 DM.
Sep-Dez
1999
OPEL
AG veranstaltet eine Ludger Hinse Kunstausstellung "Zukunft
in Weiss" in firmeneigenen Ausstellungsräumen in Rüsselsheim.
Die OPEL AG bezahlt die Gestaltung und Herstellung eines Ludger
Hinse Ausstellungskataloges für die Kunstausstellung in Rüsselsheim
und für weitere Kunstausstellungen in Südamerika. 400
Kataloge macht die OPEL AG Ludger Hinse zum Geschenk (Wert 15.000
DM) Die Transportkosten der Kunstexponate nach Chile und zurück
werden ebenfalls von Opel bezahlt. Gesamtkosten aller Leistungen
80.000 DM
21.09.1999
Kommentar:
"Opel kauft IG-Metall Chef von Bochum!" erscheint im Mein-Bochum.de
Online-Stadtmagazin
19.05.2000
Leserbrief:
"Mobbing bei Opel treibt Arbeiter in den Tod" erscheint
im Mein-Bochum.de Online-Stadtmagazin
Mai
2000
Ludger
Hinse fordert am Telefon die Löschung bzw. Änderungen
von Kommentar: "Opel kauft IG-Metall Chef von Bochum!"
und Leserbrief: "Mobbing bei Opel treibt Arbeiter in den Tod".
MB-Herausgeber lehnt Löschung ab.
19.07.2000
Ludger Hinse
stellt Strafanzeige gegen den
MB-Herausgeber bei der Staatsanwaltschaft Bochum
28.07.2000
Ludger
Hinse fordert per Einschreiben die
Löschung des Kommentars und des Leserbriefes zum Stichtag 04.08.2000
09.08.2000
Ludger Hinse
stellt eine Zivilklage gegen den MB-Herausgeber
beim Amtsgericht
27.10.2000
Staatsanwalt
Petlalski erhebt Anklage
gegen den MB-Herausgeber wegen "übler Nachrede".
28.02.2001
Ludger Hinses
Zivilklage gegen MB-Herausgeber wird zum überwiegenden Teil
abgewiesen. Von den Kosten des Rechtsstreits trägt die IG-Metall
2/3 und das Mein-Bochum.de Online-Stadtmagazin 1/3. Das
Urteil.
11.10.2001
1.
Strafprozess gegen MB-Magazin platzt.
Staatsanwalt Petlalski und Ludger Hinse können Anklage nicht
beweisen. Keine Zeugen! Prozess wird ohne Urteil beendet und demnächst
neu aufgerollt.
18.09.2002
1.
Ermittlungsverfahren gegen MB-Herausgeber
wegen "verbotene Mitteilungen über Gerichtsverhandlungen"
wird eingeleitet
24.10.2002
2.
Strafprozess gegen MB-Magazin platzt
in der dritten Wochen. MB-Herausgeber erleidet Herzinfarkt!
06.10.2002
1. Ermittlungsverfahren
wegen "verbotene Mitteilungen über Gerichtsverhandlungen"
wird von Staatsanwaltschaft eingestellt.
23.02.2004
3.
Strafprozess gegen MB-Magazin
platzt in der fünften Wochen. Zeugin der Anklage schwer erkrankt!
09.12.2004
Staatsanwältin
Wenzel erhebt neue Anklage gegen den
MB-Herausgeber. Das Mein-Bochum Stadtmagazin wird beschuldigt Ludger
Hinse noch einmal beleidigt zu haben..
18.02.2005
2.
Ermittlungsverfahren gegen MB-Herausgeber
wegen "verbotene Mitteilungen über Gerichtsverhandlungen"
wird eingeleitet
10.03.2005
Staatsanwalt
Ohström erhebt Anklage gegen MB-Herausgeber
wegen "verbotene Mitteilungen über Gerichtsverhandlungen"
15.04.2005
MB-Herausgeber
stellt Befangenheitsantrag gegen Richterin Bandini
07.07.2005
Befangenheitsantrag
des MB-Herausgebers gegen Richterin Bandini wird vom Amtsrichter
Gerkau als unbegründet zurückgewiesen. Richterin Bandini
muss trotzdem den Fall abgeben.
12.12.2005
4.
Strafprozess endet mit Freispruch
des MB-Herausgebers in allen Punkten der Anklage. Der Vorwurf der
"Üblen Nachrede und "Beleidigung" wird von Richter
Holtgrewe zurückgewiesen.
22.02.2006
Staatsanwältin
Wenzel verzichtet auf Revision. Das Rechtsmittel
von Ludger Hinses ist noch anhängig!
20.04.2006
Das
Strafverfahren wegen "verbotene Mitteilungen über Gerichtsverhandlungen"
auf Kosten der Landeskasse eingestellt.
16.11.2006
1. Verhandlungstag
im Berufungsverfahren. Ludger
Hinses Duzfreundin am Richtertisch. Befangenheitsantrag gegen Schöffin
wird stattgegeben!