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Picasso von der Ruhr Wirtschaft sponsert Gewerkschafts-Boss
Zu Hinses Kunstausstellungen gesellt sich die Bochumer Prominenz aus Politik und Gesellschaft. Wen diese Leute ehren wollen -den Arbeiterführer oder den Kulturschaffenden bleibt meistens unerwähnt. Spitze Zungen behaupten, daß Hinse ohne gewerkschaftliche Rückendeckung in Bochum völlig unbekannt wäre und Schwierigkeiten hätte überhaupt ein Publikum zu finden. Außer Frage steht jedoch, daß es nicht zu den mannigfaltigen Kunstausstellungen Hinses käme, wenn die Stadtwerke Bochum, die Opel AG oder andere Sponsoren Hinse nicht finanziell unter die Arme greifen würden. Da keimt sehr schnell der Verdacht auf, Herrn Hinse etwas Gutes tun zu wollen in dem man sein Hobby tatkräftig unterstützt. Der Befriedigung der Eitelkeit Hinses wird es sicherlich dienen in Bochum als Picasso von der Ruhr gepriesen und gefördert zu werden, aber den Beweis, daß sein künstlerisches Schaffen diesem Vorschuß auch gerecht wird, bleibt Ludger Hinse seit Jahren schuldig. Unvergessen sind EX-IG-Metall Chef Steinkühlers Insidergeschäfte an der Börse. Herr Hinses Kulturschaffen hängt dahingegen am Tropf von wohlfeilen Sponsoren, die wohl nie eine Mark springen ließen hätte Hinse nicht das IG-Metall Mandat. Fazit: Wäre Ludger Hinse so ein toller Künstler von Format bräuchte er sicherlich keine Sponsoren. Diese Tatsache sollte den Gewerkschafter Hinse zu denken geben. Carsten S.C., Bochum, 16.04.1999 |
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